>>ZWISCHENSPIEL - Artists in Residence<<

Die Künstlerinnen Manuela Hartel und Sonya Schönberger
und der Künstler Stefan Klein werden im September/ Oktober 2019
jeweils in einer Kirchengemeinde in Bayern wohnen und arbeiten.

Ein Projekt von Horst Konietzny, M.A., Dr. Erika Wäcker-Babnik und Dr. Stefan Graupner
 
Veranstaltet von der Evangelischen Stadtakademie München, den Evang.-Luth. Kirche in Bayern Kirchenkreis Augsburg und Schwaben sowie Kirchenkreis Nürnberg, der  Erzdiözese München und Freising. Fachbereich Kunstpastoral, im Dialog mit dem Arbeitskreis Kultur.Kirche München

Künstler*innen provozieren mit ihren Werken und setzen Impulse. Sie initiieren Auseinandersetzungen mit aktuellen politischen und religiösen Themen. Ihre Werke fordern Stellungnahmen ein gegenüber dem Status quo, aber auch gegenüber Entwürfen eines künftigen gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Kirchen fungieren dabei nicht als erweiterte Museumsräume, sondern gewinnen als Austragungsorte temporärer Kunstaktionen zunehmend an Bedeutung für religiöse, gesellschaftliche und interkulturelle Diskurse. Gemeinsam mit Künstler*innen entwickeln sie Anregungen für religiöse Fragestellungen, für das Gemeindeleben, für Formen der Liturgie, für den Ablauf des Gottesdienstes.

In zwei evangelischen und einer katholischen Gemeinde in Bayern werden für den Zeitraum von zwei Monaten zwei Künstlerinnen und ein Künstler beheimatet, die während ihres Aufenthaltes eine orts- und situationsbezogene Arbeit erstellen.

In der Entwicklungsphase findet eine intensive Interaktion mit dem Alltag der jeweiligen Kirchengemeinde statt. Spezifische Veranstaltungen, Abläufe, Gottesdienstformen etc. werden von den Künstler*innen befragt und zum Echoraum für eine künstlerische Auseinandersetzung. Der künstlerische Arbeitsprozess kann als Chance eines Reflexionsmomentes für die Gemeinde selbst wahrgenommen werden.

Die Residencies in den Gemeinden sind für einen Zeitraum von zwei Monaten vorgesehen. Sie beginnen und enden in allen teilnehmenden Gemeinden weitgehend zeitgleich. Der durch die künstlerischen Interventionen angestoßene Prozess innerhalb der Gemeinden wird vom Kuratoren-Team in Absprache mit den Verantwortlichen vor Ort engmaschig begleitet.

Die Reflexion der Erfahrungen aus dem Projekt soll in verschiedenen Formaten erfolgen und kann wichtiger Impuls sein für eine Gemeindearbeit im Dialog mit der Gegenwart.

Teilnehmende Gemeinden und Künstler*innen:
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Evangelisch-Lutherische Barfüßerkirche Augsburg
Künstler: Stefan Klein, Berlin (www.stefanklein.org)
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Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Eschenau im Verbund mit
den Kirchengemeinden Eckenhaid und Forth
Künstlerin: Manuela Hartel, München(www.manuelahartel.de)
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Pfarrverband Altschwabing
Katholische Pfarrei St. Ursula und St. Sylvester
Künstlerin: Sonya Schönberger, Berlin (www.sonyaschoenberger.de)
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Das Projekt wird gefördert durch
die Evang.-Luth. Kirche in Bayern Kirchenkreis Augsburg und Schwaben
sowie Kirchenkreis Nürnberg und die Erzdiözese München und Freising, Fachbereich Kunstpastoral

Abschlussveranstaltung:
1. Februar 2020
Evangelische Stadtakademie München
Herzog-Wilhelm-Str. 24, 80331 München
www.evstadtakademie.de
Eintritt frei, Anmeldung erbeten

Zum Abschluss des Projektes wird eine Dokumentation erscheinen.

 

 

 

>>In Deinem Ohr möchte ich bestattet werden<<
Wo möchte ich beerdigt werden? Eine Frage zur kulturellen Identität


Mittwoch, 3.April 2019, 19:00 Uhr, Karmeliterkirche

„Wo möchte ich beerdigt werden?“ stellt die Frage nach dem Ort, der mir – aus welchen persönlichen Gründen auch immer – über den Tod hinaus besonders am Herzen liegt, an dem ich mich auf Grund der emotionalen Bindung an meine Heimat, meiner Religionszugehörigkeit, meines Glaubens oder im Gedenken meiner Hinterbliebenen geborgen weiß. Jenseits einer pragmatischen Durchführbarkeit des Letzten Willens ist dies die individuelle Frage nach dem Bestattungsort, den ich mir als Letzte Stätte wünsche. Welcher Ort das sein soll, sagt viel über mein bisheriges Leben und über meine kulturelle Identität aus.

Ablauf

Impuls 1
DJ Kalle A. Laar begibt sich auf die Suche nach dem letzten Ort in der Popkultur, nicht ohne einen Seitenblick auf das überraschend reichhaltige Repertoire christlicher Vinyl-Offenbarungen, und präsentiert Aufnahmen aus seinem Sound-Archiv.

Impuls 2
Dr. Erika Wäcker-Babnik, Dr. Serafine Lindemann, Dr. Stefan Graupner
Die Entwicklungsgeschichte(n) zu >>Wo möchte ich beerdigt werden?<<

Impuls 3
Diskussion mit dem Publikum

Projektleitung

Dr. Stefan Graupner
Dr. Serafine Lindemann
Dr. Erika Wäcker-Babnik
in Zusammenarbeit mit Dr. Ulrich Schäfert, Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising

© Serafine Lindemann, Wäcker & Graupner, 2014


 



FRAGILE!  Künstlerische Konzepte mit Glas

Schafhof - Europäisches Künstlerhaus Obb.
19. Oktober – 2. Dezember 2018


Zunehmend entdecken KünstlerInnen, die nicht dem angewandten Bereich zuzuordnen sind, das Medium Glas für ihre Arbeit. Eine interessante Herausforderung für sie ist es, die Möglichkeiten und Grenzen des Mediums auszuloten, zu erweitern und innovative Herangehensweisen in der Verarbeitung von Glas und beim Einsatz des Materials in der Bildenden Kunst zu entwickeln.

In der Ausstellung geht es nicht um angewandte Glaskunst, dekorative Glasobjekte oder Positionen, die dem weiten Feld des Studioglases zuzuordnen sind, sondern um Künstler, die, oftmals von anderen Medien ausgehend, mit Glas arbeiten.

Folgende KünstlerInnen sind in der Ausstellung vertreten:

Till Augustin, Thierry Boissel, Sanni Findner, Andreas Horlitz (gest. 2016), Monika Huber, Monika Humm, Ulrike Riede, Alf Setzer, Wilken Skurk

Das Spektrum der Bearbeitungen reicht dabei von Glasmalerei über Sieb- und Digitaldruck, verschmolzenem, geätztem und verspiegeltem Glas bis hin zur Verarbeitung von fertigen Glasobjekten und Glasblöcken in Kombination mit anderen Materialien.

26.10., 17 Uhr
Führung durch die Ausstellung mit den Kuratoren Dr. Erika Wäcker-Babnik und Dr. Stefan Graupner

11.11., 15 -17 Uhr
Vortrag und Künstlergespräch
von Dr. Xenia Riemann-Tyroller (Kuratorin, Die Neue Sammlung, München), anschließend Künstlergespräch 

16.11., 14 Uhr
Münchner Glas- und Mosaikwerkstätten Gustav van Treeck 1887 ‒ 2018

Die Geschäftsführerinnen Raphaela Knein und Katja Zukic führen durch Werkstätten und Tradition der Glasmalerei und Mosaikkunst

27.11., 17 Uhr
Führung durch die Ausstellung mit Alexandra M. Hoffmann

 

 

 

 

 

Werner Mally
RESTLICHT, 2012

Eine temporäre Gedenkskulptur

Seit September 2011 betreuen wir das Projekt RESTLICHT Eine temporäre Gedenkskulptur von Werner Mally. Vom 12. Mai bis 4. November 2012 war die Skulptur bei der 5. Schweizerischen Triennale der Skulptur in Bad Ragaz (CH) zu sehen. Seitdem kann man RESTLICHT für einen Zeitraum von 6 - 8 Wochen bei uns als Leihgabe anfragen. Die Konditionen dazu erhalten Sie über unser Büro.

Bisherige Aufstellungsorte:

Geisenfeld, Stadtplatz, 5. Mai – 16. Juni 2013  
München, Siegestor, 18. Juni – 26. Juli 2013
Berlin, Kulturforum, St. Mathäus-Kirche,
12. September – 10. November 2013
Köln, Albertus-Magnus-Platz vor der Universität,
3. Mai - 14. Juni 2014
Haar b. München, Rathaus, seit Dezember 2015
Mikulov (CZ), Schloß, seit Juli 2018

Die Abschlusspublikation mit Texten von Habbo Knoch,
Eckart Dietzfelbinger, James E. Young, Joanne Wieland-Burston u.a. und zahlreichen Abbildungen ist im Herbst 2017 im Deutschen Kunstverlag erschienen.

www.wernermally.de

 


MÜNCHEN ZEICHNET II
Genzgänge der Zeichnung aus Münchner Ateliers

Galerie der Künstler (BBK) München
Maximilianstr. 42
Öffnungszeiten: Mi, Fr-So 11-18, Do 11-20 Uhr

11. März – 10. April 2015

Eröffnung: 10. März, 19 Uhr

Live: So 15.3./22.3./29.3., 16 Uhr
Matthias Glas Durch die Stadt würfeln Datenübertragung

Die Ausstellung wird gefördert von Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst; Landeshauptstadt München; Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., Hypo-Kulturstiftung, Allianz Art Privat, Mayer’sche Hofkunstanstalt GmbH.
Kooperation: Literatur Moths


 



MÜNCHEN ZEICHNET
Zeichnungen aus Münchner Ateliers


Galerie der Künstler (BBK) München
24.07. – 23.08.2013

Konzept und Ausstellungsorganisation 
Erika Wäcker-Babnik und Stefan Graupner

 

 

 

Skulpturale Handlungen - Sculptural narration
Ein interkulturelles Ausstellungsprojekt 2006 – 2013

Idee und Initiative: Patricija Gilyte, Anne Wodtcke
Kuratorin: Dr. Erika Wäcker-Babnik (seit 2008)

Künstler: Heike Döscher, Nezaket Ekici, Christian Engelmann, Patricija Gilyte, Isabel Haase, Vassiliea Stylianidou, Stefan Wischnewski, Anne Wodtcke
Gastkünstler: Andrius Pulkauninkas, Benas Sarka, Hacer Kiroglu, Mohac Yücel, Kostas Sahpazis, Mary Zygouri

2006 Galerie der Künstler (BBK), München
2007 A. Moncio House-Museum, Palanga
und Kulturu Komunikaciju Centras, Klaipeda  (Litauen)
2009 BM Suma Contemporary Art Center, Istanbul
2010 Museum Alex Mylona - Macedonian Museum of Contemporary Art, Athen
2013 whiteBox e.V., München 

www.skulpturalehandlungen.de

Kunst am Bau für den Neubau "Poststadl", Gemeinde Haar, 2011/12
Organisation, Nominierungen und Betreuung des Kunstwettbewerbs

Beteilige Künstler: Scarlett Berner, Lucia Dellefant, Afra Dopfer, Christian Engelmann, Haubitz/Zoche, Norbert Käs, Sabine Kammerl, Siegfried Kreitner, Brigitte Schwacke, Alix Stadtbäumer

Fachjury: Petra Gerschner (Künstlerin und Leiterin der Aspekte Galerie im Gasteig, München), Dr. Pia Dornacher (Direktorin Museum Lothar Fischer Neumark Opf.), Florian Sundheimer (Galerist)

Brigitte Schwacke ging als erster, Sabine Kammerl als zweiter Realisierungsvorschlag aus dem Wettbewerb hervor.

KIU_AR_YOU
KÜNSTLER HÖREN ZU

Aspekte der Gestaltung und des Designs im öffentlichen Raum

Ausschreibung der Stadt München für Kunst im öffentlichen Raum
Projektantrag für das Jahr 2012
von Nele Ströbel, MILCH DESIGN GmbH und Wäcker & Graupner

Die Fragestellungen nach den gestalterischen Aspekten des öffentlichen Raums, dessen Rahmenbedingungen als Forum für soziales Leben und Kommunikation und nach Kunst, Design und Gestaltung im öffentlichen Raum werden mit der Münchner Bevölkerung diskutiert und von dieser mit Künstlern, Designern und Architekten in Form eines Kunstprojekts erarbeitet und visualisiert.

Dies geschieht an der Schnittstelle von analoger Wirklichkeitserfahrung (skulpturale Objekte, Workshops) und digitaler Übersetzung (Kärtchen mit QR-Codes, Website)

(nicht realisiert)

Stationen
Monika Huber und Rudolf Wachter

Eine künstlerische Begegnung

Konzept und Ausstellungsorganisation:
Erika Wäcker-Babnik

Städtische Galerie Rosenheim
29.01.-14.03.2010
Goethe-Institut Athen
10.02.-11.03.2011

www.monikahuber.com
www.rudolfwachter.de



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